
Ein Vormittag mit spannenden Perspektiven zu nachhaltiger Mobilität und einer gerechten Verkehrs- und Rohstoffwende. Im Mittelpunkt steht die Frage: Wie schaffen wir die Mobilitätswende in Österreich und Europa, ressourcenschonend und sozial gerecht?
Eine Veranstaltung des Verbindungsbüros des Europäischen Parlaments in Österreich mit dem zivilgesellschaftlichen
Bündnis AG Rohstoffe


Die Veranstaltung fand am 10.10.2025 von 10:00 – 12:30 im Haus der EU in Wien statt.
Die österreichische Kreislaufwirtschaftsstrategie setzt sich das Ziel, den Materialfußabdruck bis 2050 auf 7 Tonnen pro Person zu senken. Um dieses Ziel zu erreichen, braucht es Veränderungen in Konsum und Produktion – besonders aber auch im Verkehrssektor, denn gerade für die E-Mobilität werden große Mengen kritischer Rohstoffe benötigt. Mit dem Critical Raw Materials Act und dem Circular Economy Act rücken Rohstofffragen zunehmend auch auf EU-Ebene in den Mittelpunkt.
Welche Veränderungen sind nötig, damit Mobilität mit deutlich weniger Rohstoffen auskommt? Wie kann die Mobilitätswende dazu beitragen, die Reduktionsziele beim Materialverbrauch zu erreichen? Und wie kann eine ressourcenschonende Mobilität mehr Gerechtigkeit fördern?
Programm
- Einlass 09:30 Uhr
- Beginn 10:00 Uhr: Begrüßung durch den Abgeordneten des EU-Parlaments Günther Sidl
- Impulsvortrag von Barbara Laa (TU Wien) zu Mobilität in der 7-Tonnen-Zukunft
- Impulsvortrag von Marco Gandarillas (Latinoamérica Sustentable, LAS – Bolivien) zum steigenden Druck auf Rohstoffabbau für die “Grüne Wende”
- Videostatements von Jugendlichen zu Mobilität und Ressourcen
- Podiumsdiskussion mit dem EU-Abgeordneten Günther Sidl, Hans-Jürgen Salmhofer (Leiter der Abteilung „Mobilitätswende“, BMIMI), Barbara Laa (TU Wien), Marco Gandarillas (LAS) sowie einer Vertreter:in der Automobil(zuliefer)industrie.
- Kommentar von Astrid Schöggl (AK Wien) zu Mobilitätswende produzieren
FOTO: Pixabay https://www.global2000.at/events/forum-mobilitaetswende