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Lies weiterProjektrückschau: solidarisch lernen – nachhaltig wirken

Projektrückschau: SOLIDARISCH LERNEN – NACHHALTIG WIRKEN
Was im Fachjargon mit Agrarökologie bezeichnet wird, beschäftigt sich mit nachhaltigen landwirtschaftlichen Produktionsweisen. Genau diesem Themenkreis haben sich junge Arbeitnehmer:innen, Studierende und Schüler:innen in Linz und Leonding in den letzten Monaten zugewandt. Gemeinsam mit den Gärtnerinnen von Gmias und einem ebenso in Leonding tätigen Kultur- und Weidemanager konnten Lebensbedingungen für Pflanzen und Tiere näher betrachtet werden. Was ist Kreislaufwirtschaft und wie können alternative Vermarkungsansätze funktionieren? Was sind eigentlich unsere Ansprüche, wenn wir über Lebensmittelproduktion sprechen?
Diesen Fragestellungen ist solidar, der entwicklungspolitische Verein der österreichischen Gewerkschaftsbewegung gemeinsam mit der Österreichischen Gewerkschaftsjugend ÖGJ, dem Jugend Center Unterstützungsverein JCUV, Gmias und dem 3er Hof in Leonding sowie mit Radio FRO in schmackhaft aufbereiteten Angeboten für Jugendliche seit Beginn dieses Jahres nachgegangen.
Ein Ziel des Projekts war es junge Menschen Informationen zu vermitteln, die dann in der Lage sind in ihrem Umfeld weiterzugeben. Wichtige Zielgruppen waren junge Gewerkschafter:innen und junge Arbeitnehmer:innen sowie junge Menschen in Ausbildung. Unser Angebote wahrgenommen haben u.a. Lehramtsanwärter:innen in Ausbildung, die an der Kunstuni Linz Lehramt für Kunst und Gestaltung studieren, Schüler:innen einer wirtschaftlich orientierten höheren Schule in Perg, für die die Auseinandersetzung mit alternativen Vermarktungsformen sehr spannend war. Die Kraft der Kunst konnte mit kreativen Gestaltungsmethoden im Radio genutzt werden. Den Abschluss machte eine Live-Kochshow im Radio. Jugendliche der Jugendzentren in Leonding und Marchtrenk haben gerettete Lebensmittel verkocht und ein dreigängiges Abschlussessen zubereitet.
Unser Programm und ein paar Impressionen:
Exkursionen nach Leonding zur alternativen Produktionsgemeinschaft GMIAS und 3er Hof. Dort werden Gemüse angebaut und Schafe, Schweine und Hasen gezüchtet. Außerdem gibt es ein solidarisches Vermarktungskonzept für die landwirtschaftlichen Produkte.
Praktische Workshops in Leonding am 3er HOF, bei denen wir auch theoretisch mehr erfahren über solidarische, ökologische Landwirtschaft und lokale, regionale und globale Zusammenhänge in der Lebensmittelproduktion.
Radioworkshops in Linz: Wie produziere ich einen Podcast? Und die gemeinsame Produktion von kreativen Podcasts zum Thema AGRARÖKOLOGIE.
Beim Abschlussevent gab es einen Kochworkshop mit Kochbuchautor Michael im Jugendcafé Leonding, bei dem Jugendliche aus Leonding und Marchtrenk gemeinsam mit geretteten Lebensmitteln ein dreigängiges Abschlussessen zubereitet haben. Radio FRO hat die Kochshow am 26. Juni live on Air gebracht.
Im Zuge der Workshopreihen haben insgesamt 10 junge Arbeitnehmer:innen und Schüler:innen als „Multiplikator:innen“ teilgenommen. Medina, Sofia, Elias und Dennis haben abschließend noch eine Fotoreihe für Social Media produziert, worauf sie ihre Forderungen sichtbar gemacht haben.
FOTOS
UNSERE FORDERUNGEN PODCASTS






Diese Workshopreihe wurde im Rahmen eines Subprojekts von Reboot Food angeboten und wurde finanziert von der Europäischen Union, Partnership Austria und Südwind.



Rote Karte gegen Kinderarbeit: Fair Play muss auch in globalen Lieferketten gelten
Zum Start der Fußball-WM und anlässlich des Welttags gegen Kinderarbeit am 12. Juni fordern der Österreichische Gewerkschaftsbund (ÖGB) und sein entwicklungspolitischer Verein solidar Austria: Fair Play muss überall gelten. Wer im Stadion Respekt, Regeln und Verantwortung einfordert, muss auch bei Fußbällen, Trikots, Sportartikeln und anderen Produkten globaler Lieferketten genau hinsehen. Weltweit sind laut aktuellen Schätzungen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) und UNICEF noch immer rund 140 Millionen Kinder von Kinderarbeit betroffen, über 50 Millionen von ihnen unter gefährlichen Bedingungen.
Lies weiterStart der Gewerkschaftskampagne „Wir gegen Kinderarbeit!“
Wien, 11. Februar 2026 – Während heute in Marrakesch die 6. Globale Konferenz zur Beseitigung der Kinderarbeit beginnt, starten der Österreichische Gewerkschaftsbund (ÖGB), solidar Austria und das Netzwerk International die ganzjährige Kampagne „Wir gegen Kinderarbeit!“.
Lies weitersolidarisch lernen – nachhaltig wirken
Du bist zwischen 15 und 30 Jahre alt? Du hast Interesse an gesunder Ernährung und an Lebensmittelproduktion,
die ohne Schadstoffe, ohne Massentierhaltung auskommt und Beschäftigten
einen fairen Arbeitsplatz bietet? Du möchtest mehr erfahren und dein Wissen auch weitergeben?
Wir beschäftigen uns von März bis Juni in einem 5-teiligen Angebot (jeweils ca. 3 Stunden) mit alternativen
Möglichkeiten für Landwirtschaft und Ernährung. Wie werden unsere Lebensmittel produziert und
welche Lebensmittel wollen wir konsumieren?
- Exkursion nach Leonding zu einer alternativen Produktionsgemeinschaft. Dort werden
Gemüse angebaut und Schafe, Schweine und Hasen gezüchtet. Außerdem gibt es ein
solidarisches Vermarktungskonzept für die landwirtschaftlichen Produkte. - Workshop in Leonding, bei dem wir auch theoretisch mehr erfahren über solidarische,
ökologische Landwirtschaft und lokale, regionale und globale Zusammenhänge in der
Lebensmittelproduktion. - Radioworkshop in Linz: wie produziere ich einen Podcast?
- Gemeinsame Produktion von Podcasts zum Thema in Linz oder Leonding
- Wir bereiten eine gemeinsame Aktion (in Linz oder Umgebung) als Abschlussevent vor.
Ziele: • Umgestaltung der Landwirtschaft und Anpassung unserer Ernährung: • Durch solidarische Landwirtschaft werden die sozialen Strukturen und die Arbeitsbedingungen in der Landwirtschaft verbessert. • Durch Bio-Landbau werden gesündere landwirtschaftliche Produkte erzeugt und der Boden kann nachhaltiger bewirtschaftet werden. Das verbessert die Bodenfruchtbarkeit und schafft mehr Tiergesundheit und Tierwohl. • Durch mehr Bewusstsein für gesündere Ernährung mit weniger Fleischprodukten und mehr pflanzlicher Nahrung wird unsere Gesundheit verbessern und es können weltweit mehr Menschen besser ernährt werden.
Was wird schon gemacht? Was können wir zur Veränderung beitragen? Im Rahmen der Workshopreihe setzen
wir uns gemeinsam sehr praktisch mit diesen Fragen auseinander. Wir überlegen uns welche
Möglichkeiten es gibt zu dieser Umgestaltung einfach und unkompliziert beizutragen.- Du hast Interesse? Die Teilnahme ist kostenlos! Melde dich bei solidar Austria
- Tel: 0664 I 6145107 Mail: kontakt@solidar.global Web: https://solidar.global
Dieses Projekt setzt solidar als Sub-Projekt von Reboot um. Es wird unterstützt von Partnerships Austria und der Europäischen Union.

EU-Lieferkettengesetz: Vom ambitionierten Vorhaben zur abgeschwächten Richtlinie
Die EU-Lieferkettenrichtlinie wurde ausgehöhlt. Der Eintrag bietet einen Überblick über die Verhandlungen des Gesetzes und die bedeutendsten Änderungen.
Lies weiterGeneralversammlung von solidar Austria (2025)
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Das Protokoll der Generalversammlung ist für alle Mitglieder im Sekretariat einsehbar.
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An alle Mitglieder des Vereins solidar Austria:
Einladung zur
29. GENERALVERSAMMLUNG von solidar Austria

am 9. Dezember 2025, 17:00 – 18:00 Uhr
Lies weiterPodcast: Sepp Wall-Strasser und 30 Jahre solidar
solidar – das entwicklungspolitische Magazin, Radiosendung mit Sepp Wall-Strasser zu 30 Jahre solidar
Lies weiterPodcast: Begegnungen in Moldau
Im Rahmen der Begegnungsreise entstand eine neue Radiosendung für „solidar – das entwicklungspolitische Magazin“. Zu hören sind Teilnehmer:innen der Begegnungsreise sowie Gewerkschafter:innen aus Moldau.
Lies weiterRückschau: Begegnungsreise Moldau 2025
Die viertägige Begegnungsreise nach Moldau bot umfassende Einblicke in die politischen, sozialen und arbeitsrechtlichen Rahmenbedingungen des Landes. Neben Gesprächen mit Gewerkschaften und Betriebsrät:innen standen Besuche wichtiger Institutionen und Betriebe sowie eine Exkursion in die Region Transnistrien auf dem Programm. Dabei wurden zentrale Herausforderungen wie niedrige Löhne, Abwanderung und informelle Beschäftigung deutlich sichtbar.
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