Tanzen gegen Kinderarbeit

Es ist 5 vor 12: Kinderarbeit stoppen – jetzt!
Stell dir vor, wir könnten mit einem Tanz die Welt verändern! 160 Millionen Kinder müssen arbeiten, statt zur Schule zu gehen oder zu spielen. Es ist höchste Zeit, dass wir aufstehen, handeln und – tanzen!

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Kinderarbeit stoppen! – Lieferkettengesetz retten!

Die 2024 beschlossene EU-Lieferkettenrichtlinie (CSDDD) soll Unternehmen verpflichten, gegen ausbeuterische Kinderarbeit in ihren Lieferketten vorzugehen. Ein wichtiger Fortschritt! Nun will die EU-Kommission unter dem Druck der Wirtschaftslobbys die Richtlinie aufweichen und ihre Umsetzung verzögern. Das dürfen wir nicht hinnehmen!

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Neues solidar Teammitglied!

Seit September 2024 dürfen wir Emma Wyschata als Sabbatical Vertretung im solidar Team begrüßen.

Emma Wyschata hat ihren Bachelor in Philosophie, Politik und Ökonomie an der Universität Salzburg absolviert und schließt ihr Masterstudium Politikwissenschaft an der Universität Wien ab. Sie bringt Projekterfahrung und inhaltliche Kenntnisse im Bereich internationale Politik, sozial-ökologische Transformation und Flucht- und Migrationspolitik mit ins Team. In ihrer Masterarbeit beschäftigt sie sich mit der EU-Lieferkettenrichtlinie, welche im Frühjahr 2024 angenommen wurde und Unternehmen zur Achtung von Menschenrechten und Umweltschutz entlang ihrer Lieferketten verpflichtet.

Emma Wyschata übernimmt die Vertretung der Projektleitung in Wien bis August 2025 und wird solidar hoffentlich auch darüber hinaus unterstützen.

Neuauflage: „DAS RECHT, NICHT GEHEN ZU MÜSSEN“

Wenn über das Thema Flucht und Migration gesprochen wird und die möglichen Gründe, warum Menschen ihre Heimat verlassen, zeigt der Finger dabei oft auf die anderen. Die Ursachen für Flucht werden meist ausschließlich dort gesucht, wo das eigentliche Drama seinen Anfang nimmt. Doch diese Sichtweise greift zu kurz. Die tatsächlichen Fluchtursachen liegen tiefer, in einem ungerechten globalen System, das Armut, Hunger, Klimaerhitzung und Kriege erzeugt.

Mit der Studie „Das Recht, nicht gehen zu müssen“ (Juni 2021) haben die Politikwissenschaftlerinnen Sonja Buckel und Judith Kopp im Auftrag der Arbeiterkammer Wien die Grundlage für die gleichnamige Broschüre gelegt. Die aktualisierte Neuauflage vom Juni 2024 bezieht wichtige Entwicklungen der letzten Jahre mit ein. Sie kann hier kostenlos bestellt werden.

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10 Jahre FAIRTRADE-Stadt Linz

Seit 2014 ist Linz eine FAIRTRADE-Stadt. Deshalb steht der Enter_Tainer am Hauptplatz von 13. bis 15. Mai 2024 ganz im Zeichen des 10-Jahres-Jubiläums. Täglich ab 13 Uhr wird ein buntes, kostenloses Programm für Jung und Alt rund um den Enter_Tainer geboten! Vorbeischauen lohnt sich, denn es warten ein Glücksrad mit fairen Gewinnen, Ausmalspaß für Kinder und Spiele, eine Kaffeeverkostung unter dem Motto „genieße fair!“, Vorstellung von Vereinen und Initiativen, der „etwas andere Stadtspaziergang“ zur fairen Stadt Linz und vieles mehr!

Komm vorbei! Termin: Mo, 13. bis Mi,15.05.2024; 13-18 Uhr

solidar freut sich am 15. Mai 2024 mit Interessierten ins Gespräch zu kommen!

Ort: Enter_Tainer vor dem Alten Rathaus, Hauptplatz 1 Kooperationsveranstaltung der Stadt Linz – Planung, Technik und UmweltSüdwind Oberösterreich, Welthaus der Diözese Linz, Klimabündnis Oberösterreich und Solidar Austria

Foto: Niemetz

Faire Elektroniklieferketten – Podcasts & Factsheets

Nach 18 Monaten sehr erfolgreicher Zusammenarbeit von Südwind, Re-Use Austria und weltumspannend arbeiten ist das Projekt nun abgeschlossen.

Inhaltlich haben wir uns sehr ausführlich der Lieferkette von Elektronikprodukten gewidmet – besonders den Arbeitsbedingungen und den Schäden für Mensch und Umwelt, die oftmals mit intensiver Rohstoffgewinnung einhergehen. Wo werden Rohstoffe abgebaut, wo werden sie verarbeitet und später verkauft. Was ist mit Recycling möglich und hat mein Handy, mein Laptop ein zweites Leben?

Ergebnis dieser Recherchen und der Auseinandersetzung wurden einerseits in einer Radioreihe festgehalten – zusätzlich gibt es Interviews mit Aktivist:innen aus dem globalen Süden. Im Rahmen einer Online-Speakerstour konnten mehrere Gruppen mit Aktivist:innen aus dem globalen Süden zusammentreffen und sich austauschen.

quo vadis electronics?

Zur Lage der Arbeiter:innen in der Elektronikindustrie

Arbeiter:innenrechte auf den Philippinen

Elektronik fair produziert? Gold aus Ecuador

Weder selten, noch Erden

Neben dem gewerkschaftlichen Umfeld hat sich das Projekt stark an Jugendliche gewandt. In Workshops mit Lehrlingen der ÖBB Lehrwerkstätten oder auch einer Versicherung sowie mit Jugendlichen in Jugendzentren konnten mit Hilfe der produzierten Factsheets Seltene Erden, Elektronik fair produziert? oder auch eine Fallstudie zu Madagaskar umfassend behandelt werden. Unterstützend waren ein Rohstoffkoffer oder auch das Weltspiel (Welthaus) oft im Einsatz.

Seltene Erden: Umkämpfte Rohstoffe der Zukunft. Menschenrechtsverletzungen und Umweltauswirkungen im Rennen um die „grünen“ Hoffnungsträger

Fallstudie: Widerstand gegen den Abbau Seltener Erden in Madagaskar

Elektronik fair produziert?

Die Jugendlichen vom Jugendzentrum Neuhofen in OÖ haben gemeinsam mit der Unterstützung von Radio FRO ihre Anliegen zum Umgang mit ihren Mobiltelefonen selbst ins Radio gebracht. Elektronik fair produziert? Das Smartphone

Gefördert wurde das Projekt dankenswerterweise vom AK Wien Digifonds.